Mishap

»Und du machst die Webprojekte für [eine beliebige Reihe prominenter Namen einsetzen]?« fragt man den Lieblingskollegen, bewundernde Blicke inklusive. Ich sitze direkt daneben.
Und zum fantastrillionsten Mal möchte ich mir eine Güllepumpe greifen und sie alle in Stoffwechselprodukten ersäufen.
Verdammte Hacke! Ich arbeite mit Kollegen, auch Männern. Immer wieder. Jeder von uns betreut sein Projekt in der Regel von A bis Z selbst, holt sich nur Unterstützung, wo sie gebraucht wird. Und namentlich mit diesem Projekt hatte der Kollege nicht eine Codezeile, nicht eine Grafik weit zu tun. Mein Baby. Ich hatte ihn lediglich gebeten mich an diesem Abend zu begleiten.

Das sind so die Tage, an denen ich schmerzlich genau erfahre, was ich von der sogenannten Gleichberechtigung zu halten habe. Frauen, Schwestern (!), schauen den Mann an, halten ihn für den einzigen möglichen Urheber der kreativen Ergebnisse.
Es ist doch zum …&%$§!

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